Nährwerte, Allergenkennzeichnung, Herkunftskennzeichnung und Lebensmittelimitate werden klar geregelt

von Tobias Vels

Blog der Anwaltskanzlei RBB & Partner GbR

Seit dem 13.12.2014 gilt die Lebensmittelinformations-Verordnung (LMIV), Verordnung EU Nr. 1169/2011, in den Mitgliedsstaaten. Durch die Verordnung wird ein europaweit einheitlicher Maßstab zur Verbraucherinformation und Produktkennzeichnung festgelegt, der nationale Vorschriften wie beispielweise in Deutschland die Lebensmittelkennzeichnungsverordnung oder auch europäischer Ebene die Etikettierungsrichtlinie ersetzt. Auch wenn die Bundesrepublik in Teilbereichen, insbesondere der Nährwertkennzeichnung Vorreiter war, ist die klare europaweite Regelung sehr zu begrüßen.

Im Bereich Herkunftskennzeichnung ist nunmehr neben dem bereits bisweilen herangezogenen Rindfleisch nunmehr auch für Schwein, Lamm, Geflügel und Ziege anzugeben, woher die verwendeten Tiere stammen. Werden Lebensmittelimitate verwendet, ist auf den Verpackungen klar anzugeben, welches Produkt durch welche Zutat ersetzt wird. Werden beispielsweise Fleischeinzelbestandteile zu Produkten zusammengefügt, die den Anschein eines gewachsenen Fleischstückes machen, ist der Verpackungshinweis „aus Fleischstücken zusammengefügt“ zwingend aufzunehmen ...

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