Länder erhöhen Vergabemindestlöhne – Auftragsberatungsstellen aktualisieren Übersicht


Zu Jahresbeginn wurde der bundeseinheitliche Mindestlohn eingeführt – doch bei den Ländern scheint noch immer der Grundsatz des: „Darf´s ein bisschen mehr sein?“ zu gelten.

Zuletzt erhöhte Hamburg sein vergabespezifisches Mindestentgelt auf 8,67 Euro. Offenbar wird dem Bundesgesetzgeber vielerorts die Entscheidung über die sinnhafte Höhe des Mindestentgelts nicht zugetraut“, so Anja Theurer, Sprecherin der Ständigen Konferenz der Auftragsberatungsstellen in Deutschland (StKA) und Mitglied im Beirat des Deutschen Vergabenetzwerks DVNW.

Theurer weiter: „In Brandenburg hatte die aktuelle Landesregierung sogar im Koalitionsvertrag festgeschrieben, dass ab Juni 2019 Gleichklang zwischen den Mindestlöhnen Bund und Land herrschen soll. Derzeit haben wir diesen Gleichklang mit 8,50 Euro bereits – gleichztig aber eine Empfehlung der zuständigen Tarifkommission, der eine Anhebung des Brandenburgischen Mindestlohns auf 9 Euro vorsieht. Man darf daher gespannt sein, ob die Zeit bis Mitte 2019 vom Land genutzt wird, um auch hier „noch ein bisschen mehr“ draufzulegen und erst dann wieder zum versprochenen Gleichklang zurückzukehren ...

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