Jetzt also doch – „Sprechende“ Barbie gehackt

von Daniela Windelband

Bereits im März dieses Jahres hatten wir über die neue „sprechende“ Barbie berichtet und auf die Probleme hinsichtlich des Persönlichkeitsrechts der Kinder aufmerksam gemacht. Zur Erinnerung: Die Puppe speichert nach ihrer Aktivierung alle Gespräche und Geräusche aus dem Kinderzimmer in einer Cloud. Hierzu ist sie mit einem Mikrophon, einem Lautsprecher und einer Wi-Fi-Schnittstelle ausgestattet. Ein Algorithmus entscheidet, was die Barbie antworten soll. Durch die Speicherung der Gespräche soll die Spracherkennung mit der Zeit immer ausgereifter werden. Die Hoheit über die Daten sollen wiederum die Eltern haben. Sie müssen einen passwortgeschützten Account anlegen und können die gespeicherten Informationen somit auch löschen.

Bereits damals bestand die Problematik

Damals wiesen wir bereits darauf hin, was passieren würde, wenn der Account der Puppe von Hackern geknackt werden würde oder wenn Mattel die gespeicherten Daten für Werbezwecke verwenden würde. Was wir damals jedoch noch als unwahrscheinlich angesehen haben, „…Problematisch wird es hier, wenn der Account von Hackern geknackt wird – zugegebener Maßen nicht das wahrscheinlichste Szenario –…“, scheint nun doch schneller Realität zu sein, als uns allen lieb ist ...

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