Das Smart-Device als Peilsender – Handyortung für Einsteiger und was man dagegen machen kann

von Dr. Sebastian Ertel

Was ist nur aus der guten alten Zeit geworden. Brauchte man früher eine jahrelange Ausbildung und umfangreiches und klobiges Equipment, um andere Menschen auszuspionieren, so braucht man heute nur noch…

… ein Smart-Device. Am besten ein iPhone. Genauso gut eignen sich iPod und iPad, sofern sie online sind,

Diese kleinen Wunderwerke der Technik bieten verschiedene mehr oder weniger bekannte Möglichkeiten der Ortung und damit der Spionage an, als der Einzelne vielleicht vermuten mag.

iPhone-Suche

Der Klassiker, mit der primären Funktionalität, das Gerät (iPad und iPod eignen sich ebenfalls) bei Verlust zu suchen, einen Warn- oder Suchton abzuspielen und im Ernstfall aus der Ferne eine Datenlöschung zu ermöglichen. Der Zugriff auf die Standortdaten erfolgt unter Verwendung der Zugangsdaten der iCloud. Dabei besteht die Herausforderung regelmäßig nur im Erraten des Passwortes. Der Benutzername ist grundsätzlich die E-Mail-Adresse des Account-Inhabers und verhältnismäßig schnell zu ermitteln.

Freunde

Neuer und (noch relativ) unbekannt ist die App „Freunde“, die zu den Standard-Apps des Betriebssystems zählt und daher auch nicht gelöscht werden kann. Mit dieser können die Personen, die ebenfalls ein (mobiles) Apple-Produkt nutzen geortet werden. Hierzu wird eine sogenannte Standortfreigabe an den betreffenden Kontakt geschickt verbunden mit der Bitte um temporäre oder permanente Freigabe. Der Angefragte entscheidet dann, ob er seinen Standort freigibt. Spannend wird es dann, wenn man sich kurzzeitig Zugang zu dem betreffenden Gerät und Zugriff auf die App verschafft. Dann kann man die entsprechende Anfrage selbst bearbeiten und den Standort des Gerätes freigeben ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK