Metadaten – Wer, wann, mit wem, wie lange?

Über Metadaten machen sich die wenigsten Nutzer Gedanken. Sie sind nicht offensichtlich zu sehen und werden deswegen oft wenig beachtet. Dabei verraten diese Rahmendaten oft mehr als einem lieb ist. Nach dem Motto: „Zeig mir Deine Metadaten und ich sag Dir, was Du machst“ erläutern wir was Metadaten sind und was sie verraten können.

Was sind Metadaten?

Unter Metadaten oder Metainformationen versteht man technische und/oder organisatorische Details zu anderen Informationen. Es handelt sich also nicht um den eigentlichen Inhalt, sondern um Zusatzinformationen. Das perfide an Metadaten ist, dass sie nicht offensichtlich zu sehen sind und vom normalen Nutzer nicht bewusst wahrgenommen werden. Um zu den Daten zu gelangen, muss der Nutzer oft nach den Daten suchen oder sich ein spezielles Programm installieren, um sich diese erst mal anzeigen zu lassen.

Um Metadaten besser erklären zu können, machen wir es an den folgenden Beispielen anschaulich:

Microsoft-Office-Dokumente

Bei einem z.B. mit Office Word erstellten Dokument speichert das System neben dem eigentlichen Inhalt auch Zusatzinformationen, wie Name des ursprünglichen Verfassers (der bei der Installation angegebene Name), Titel, den zuletzt gespeicherte Verwender, Erstelldatum, Änderungsdatum, Wortanzahl, Zeichenzahl usw. Wenn der Nutzer z.B. ein bereits erstelltes Dokument verwendet und diese Metadaten aktiv nicht „manipuliert“, kann der Empfänger des Dokumentes einige Details herauslesen, die der jetzige Verwender nicht preisgeben wollte. Dazu braucht er bei den neueren Office-Versionen nur auf das Dokument rechts zu klicken, dann auf Eigenschaften und anschließend auf Details.

Ähnliche Metadaten werden auch bei anderen Formaten wie ODF bei LibreOffice oder PDF von Adobe mitgespeichert ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK