Zusammen kreativ: Miturheber im Urheberrecht

von Sebastian Dramburg

Vor­bei die Zei­ten, an dem eine Schrift­stel­ler ein­sam und ver­las­sen, mit viel Welt­schmerz und einem fau­len Apfel in der Schreib­tisch­schub­lade Meis­ter­werke schaffte.

Heut­zu­tage ist die gemein­schaft­li­che krea­tive Arbeit an einem Buch, einem Logo-Entwurf, einem Film­ex­posé einem Seri­en­tre­at­ment oder sonst einem Werk, gang und gäbe. Es wird gemein­sam in ver­schie­de­nen „depar­te­ments“ „gebrain­stormt“, „mee­tings“ wer­den abge­hal­ten und ganze Arbeits­ge­mein­schaf­ten gegrün­det. Statt eines Urhe­bers gibt es meh­rere Urhe­ber, soge­nannte Mit­ur­he­ber, eines Wer­kes. Die­ser Blog­bei­trag behan­delt die Fra­gen, die sich durch eine Mit­ur­he­ber­schaft erge­ben könnten.

Wie ent­steht eine Miturheberschaft?

Eine Mit­ur­he­ber­schaft ent­steht, wenn meh­rere Per­so­nen Urhe­ber eines Wer­kes sind. Wie bereits im Blog­bei­trag „Kra­weel! - Oder die Ent­ste­hung von urhe­ber­recht­li­chem Schutz“ erwähnt, ent­steht das Urhe­ber­recht schon wäh­rend der Erschaf­fung eines Wer­kes, in dem die schöp­fe­ri­sche Per­sön­lich­keit des Urhe­bers zum Aus­druck kommt. Das Glei­che gilt für die Mit­ur­he­ber­schaft. Auch hier muss jeder der Betei­lig­ten einen eige­nen indi­vi­du­el­len schöp­fe­ri­schen Bei­trag leis­ten. Dabei kön­nen auch kleinste schöp­fe­ri­sche Bei­träge eine Mit­ur­he­ber­schaft begrün­den. Wird ein Werk ledig­lich in Auf­trag gege­ben, über­ar­bei­tet, ver­voll­stän­digt oder wurde bei sei­ner Ent­ste­hung bera­tend zur Seite gestan­den, ist keine Mit­ur­he­ber­schaft begründet ...

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