Betrug kurios – 60.000 Euro in bar gegen Spielgeld mit “Freibier”-Aufschrift getauscht

von Stephan Weinberger

Zwei Brüder wurden von einem 28-jährigen Betrüger reingelegt. Der Verlust: 60.000 Euro – weil sie davon überzeugt waren, im Austausch dafür 240.000 Schweizer Franken (etwa 220.000 Euro) zu bekommen.

Allerdings lief es nicht nach Plan: Der 28-jährige lieferte den Brüdern keine Schweizer Franken, sondern gebündeltes Spielgeld. Wegen Betruges verurteilte das Amtsgericht Düsseldorf den Angeklagten dafür in Abwesenheit mittels Strafbefehl zu einer Freiheitsstrafe von elf Monaten auf Bewährung und einer Geldauflage in Höhe von 1000 Euro, die an einen Tierschutzverein zu zahlen ist. Hiergegen kann der Angeklagte noch Einspruch einlegen.

Angefangen hatte alles mit einer branchentypischen Visitenkarte am Auto. Das bekannte Angebot: Bargeld für das Auto. Zuerst konnten die Brüder und der Interessent sich nicht auf einen Preis einigen. Daraufhin kam vom “Autohändler” ein ganz anderer Vorschlag: Wenn er 60.000 Euro in bar aufbringen würde, gäbe es für die beiden Kaufleute im Gegenzug 240.000 Schweizer Franken.

Das Brüderpaar holte sogar noch einen Dritten Bargeld-Geber ins Boot für den Tausch ...

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