Ski fahren – Überwachung in den Bergen?

von Daniela Windelband

Nun, da es langsam doch Winter in Deutschland zu werden scheint, freuen sich die Anhänger des alpinen Wintersports auf die ersten Schneeflocken und damit verbunden auf die ersten Abfahrten in den Wintersportregionen. In den letzten Jahren sind immer mehr Skiliftbetreiber dazu übergegangen, ihre Tickets (vor allem Mehrtagestickest) mit einem Lichtbild zu versehen, um einer unzulässigen Übertragung der Karten entgegenzuwirken.

Bei der erstmaligen Nutzung der Karte wird ein Foto des Nutzers angefertigt und im System gespeichert. Dieses Foto wird dann bei jedem Einsatz der Karte einem Mitarbeiter des Skiliftbetreibers auf einem Monitor angezeigt, damit dieser einen Abgleich mit dem momentanen Inhaber vornehmen kann. Teilweise kommen auch Videokameras zur Überwachung zum Einsatz. Ergeben sich hier Unstimmigkeiten, wird dem Karteninhaber der Zustieg zum Lift verweigert und die Liftkarte eingezogen.

Ist diese Vorgehen der Skiliftbetreiber zulässig, oder liegt eine unzulässige Überwachung der Skifahrer vor?

Dieser Frage ist das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht in seinem Tätigkeitsbericht 2013/2014 nachgegangen und hält das Verfahren für zulässig. Als Rechtsgrundlage kommt § 28 Abs. 1 Nr. 2 BDSG zu tragen ...

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