Energiewende – Kritik der Verbraucherzentrale

von Daniela Windelband

Über den Gesetzesentwurf zur Digitalisierung der Energiewende, den das Bundeskabinett am 4. November 2015 beschlossen hat, haben wir bereits mehrfach berichtet. Nun hat der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) seine Kritik an der durch das Gesetz einzuführenden Ausstattung nahezu aller Haushalte mit intelligenten Stromzählern (Smart Metern) erneuert und durch eine Befragung der Bevölkerung zu untermauern versucht.

Der vzbv hat durch TNS Emnid im Oktober eine Telefonbefragung an etwas mehr als 1000 Bundesbürgern durchführen lassen (den Link zu den Umfrageergebnissen finden Sie hier). Demnach sprechen sich 70% der Befragten gegen einen Austausch aller Stromzähler durch Smart Meter aus. Als Hauptgründe für die ablehnende Haltung können die zusätzlichen Kosten sowie Sorgen bezüglich des Schutzes der persönlichen Daten angeführt werden.

Laut vzbv wird sich der Einbau von Smart Metern in Privathaushalte weder wirtschaftlich lohnen – Schuld sind hierbei vor allem fehlende variable Tarife für den Privatkundenbereich – noch könne damit ein Beitrag zur Energiewende geleistet werden.

Der Gesetzgeber versucht dieser Kritik mit den Regelungen in § 31 Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) zu begegnen ...

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