Gruseljustiz

Dem Delinquenten wurde per Strafbefehl vorgeworfen, einen anderen „rechtswidrig mit Gewalt zu einer Handlung genötigt zu haben”, strafbar nach § 240 StGB:

Am Tattag Uhr befuhren Sie mit dem PKW BMW, amtliches Kennzeichen ***, das Ostorfer Ufer in Schwerin. In dem PKW befanden sich außer Ihnen als Beifahrerin die Zeugin R. und auf dem Rücksitz die Zeugin M.

Nachdem Sie sich entschieden hatten, mit dem von dem Ihnen geführten PKW von der linken auf die rechte Fahrspur zu wechseln, setzten Sie Ihr Vorhaben um und fuhren in Richtung rechter Fahrspur, auf der sich – nahezu auf gleicher Höhe – die Geschädigter K. mit dem von ihr gelenkten PKW befand, obwohl, was Sie auch erkannt hatten, zwischen dem PKW der Geschädigten und dem diesem vorausfahrenden PKW nicht genügend Abstand vorhanden war, um Ihnen ein Einscheren ohne Weiteres zu ermöglichen.

Die Geschädigte K. konnte eine Kollision mit Ihrem Fahrzeug nur dadurch vermeiden, dass sie eine Gefahrbremsung machte und ihren PKW zum vollständigen Stillstand brachte, was Sie zumindest billigend in Kauf genommen hatten. Sodann setzten Sie Ihre Fahrt fort ...

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