Steueränderungsgesetz 2015

Mit dem sog. Steueränderungsgesetz 2015 hat der Gesetzgeber traditionell zum Jahreswechsel zahlreiche steuerliche Änderungen beschlossen. Für die steuerliche Praxis sind insbesondere folgende Modifikationen hervorzuheben:

Im Umwandlungssteuerrecht war es bislang möglich, dem Einbringenden sonstige Gegenleistungen in Höhe des Buchwertwerts des eingebrachten Betriebsvermögens zu gewähren, ohne die Steuerneutralität der Einbringung zu gefährden. Rückwirkend zum 1.1.2015 kann eine Buchwertfortführung bei Einbringung sonstiger Gegenleistungen nur mehr erfolgen, soweit der gemeine Wert der sonstigen Gegenleistungen nicht die Grenze von 25% des Buchwerts des eingebrachten Betriebsvermögens oder 500.000 €, höchstens jedoch den Buchwert des eingebrachten Betriebsvermögens, übersteigt.

Der Gewinn aus aufgedeckten stillen Reserven kann ab dem Veranlagungszeitraum 2016 gemäß § 6b EStG Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 EStG über fünf Jahre gestundet werden, wenn sich ein Ersatzwirtschaftsgut i.S.d. § 6b EStG im EU/EWR-Ausland befindet.

Für Investitionsabzugsbeträge nach § 7g EStG entfällt für nach dem 31.12.2015 endende Wirtschaftsjahre die Pflicht zur Darlegung der Investitionsabsicht und Benennung der Funktion des künftig anzuschaffenden Wirtschaftsguts ...

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