AG Eisleben verurteilt VN der LVM, nachdem diese den VN animiert hatte, ebenfalls den gekürzten Betrag nicht zu zahlen, zur Zahlung des gekürzten Betrages mit Urteil vom 31.7.2015 – 21 C 336/14 -.

von Willi Wacker

Hallo verehrte Captain-Huk-Leserinnen und -Leser,

heute stellen wir Euch hier ein Urteil aus Eisleben zu den Sachverständigenkosten vor, bei dem der Versicherungsnehmer durch die LVM „verheizt“ wurde. Die LVM hatte den Klagebetrag gekürzt und war auch nach einer Mahnung nicht bereit, den restlichen Betrag zu erstatten. Vielmehr hat sie den Versicherungsnehmer entsprechend animiert, keine Zahlungen zu leisten. Da der Geschädigte jedoch bei voller Haftung der Gegenseite auf vollen Schadensersatz bestand, musste gerichtliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Mit Recht hat das Unfallopfer nur den Schädiger persönlich wegen des verweigerten Restschadensersatzes verklagt. Es kam damit zum Prozess gegen den Versicherungsnehmer der LVM. Der Anwalt wurde dem Beklagten zwar durch die LVM gestellt. Inwieweit aber ein persönliche Mandatierung durch den Beklagten erfolgte, bleibt leider im Dunkeln. Es kam natürlich, wie es kommen musste. Der Beklagte verlor den Prozess. Die LVM hat nach dem verlorenen Prozess dann sämtliche Kosten übernommen. Bleibt nur zu hoffen, dass dem Beklagten eine Abschrift des Urteils von der Klägerseite übersandt wurde, damit der auch schwarz auf weiß mitgeteilt bekommt, bei welchem „Sch…laden“ er versichert ist. Der wird sicherlich zum Ende November die Versicherung wechseln. Da sind wir uns sicher. Denn es ist Aufgabe der Versicherung, den vom Versicherten schuldhaft herbeigeführten Schaden zu ersetzen und nicht, wegen rechtswidrig gekürzter Schadenspositionen, den Versicherten vor den Kadi schleppen zu lassen. Was denkt Ihr über das Verhalten der LVM? Gebt bitte Eure sachlichen Kommentare ab.

Viele Grüße Willi Wacker

Amtsgericht Eisleben

21 C 336/14 Verkündet am 31.07.2015

Im Namen des Volkes Urteil

In dem Rechtsstreit

– Kläger –

gegen

– Beklagter –

hat das Amtsgericht Eisleben im schriftlichen Verfahren gemäß § 128 Abs ...

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