Das Auto und der Fingerabdruck: James Bond lässt grüßen

von Jan Roman Kitzinger

Der Fingerabdruck als Zündschlüssel für den eigenen PKW – Was man wohl eher einem James Bond Film zuordnen würde, hält bald auch Einzug in Fahrzeugen auf unseren Straßen. Die Autohersteller entdecken gerade biometrische Merkmale als neuen Trend für die Personalisierung. Die künftigen Fahrzeuge sollen ihre Fahrer anhand von biometrischen Daten erkennen. So experimentiert der Automobilhersteller aus Wolfsburg gerade an einer biometrischen Fahreridentifizierung. Ausgangspunkt wird eine Infrarotkamera sein, die das Gesicht der einsteigenden Person erkennt. Das System führt in Sekundenbruchteilen einen Abgleich der erfassten Merkmale mit dem hinterlegten Datensatz durch und erkennt, ob die Person auf dem Fahrersitz fahrberechtigt ist oder nicht. Nur wenn dies der Fall ist, wird der Motorstart freigegeben. Andere Hersteller gehen noch weiter und nutzen eine Kamera im Fahrzeuginnenraum, um dem Fahrer tief in die Augen zu schauen. Mit Hilfe der Reflexion der Netzhaut sollen Besitzer und Fahrer identifizierbar sein.

Verifikation und Identifikation

Um biometrische Daten als Authentisierung zu benutzen ist es zunächst erforderlich, diese mittels optischer, thermischer oder akustischer Verfahren zu erfassen. Aus den erfassten Daten wird ein Muster (sog. Template) erstellt und für spätere Vergleiche abgespeichert. Was den Authentisierungsvorgang als solchen betrifft, so werden im Wesentlichen zwei Arten der biometrischen Erkennung unterschieden: die Verifikation und die Identifikation. Bei der Verifikation wird die Identität einer Person bestätigt. Dies geschieht durch den Vergleich der biometrischen Merkmale mit genau einem Template ...

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