Wenn der Polizist während der Dienstzeit pokert

von Stephan Weinberger

Wie die Münchner Abendzeitung berichtet, klagte ein Polizist erfolglos gegen eine disziplinarische Geldbuße in Höhe von 1500 Euro vor dem Verwaltungsgericht. Der Vorwurf: Unberechtigte Privatnutzung des Dienstwagens und “Glücksspiel im Amt”.

Die Klage eines Münchner Kriminalhauptkommissars gegen eine Geldbuße in Höhe von 1500 Euro hatte vor dem zuständigen Verwaltungsgericht keine Erfolg. Die Richterin ermahnte den Kläger vergeblich zur Wahrheitspflicht.

Insgesamt zwei Vorfälle wurden vom Dienstherrn aktenkundig gemacht. So soll der 51-Jährige während der Sicherheitskonferenz 2012 einen Dienstwagen für private Angelegenheiten genutzt haben. Was er übersah: Er hatte das extra für die Konferenz speziell ausgestattete Auto im Halteverbot geparkt. Kollegen wurden so auf den Umstand aufmerksam.

Das gab der Beamte auch sofort zu. Zur Begründung führte er aus, zu diesem Zeitpunkt einem Freund einen Krankenbesuch abgestattet zu haben. Die Kollegen in Weilheim hätten es mit der Rückgabe des Dienstwagens nicht so eilig gehabt. Ihm sei bekannt, dass er ohne Genehmigung den Dienstwagen nicht für privat gebrauchen darf.

Was den zweiten Vorfall angeht, bestreitet der Polizist diesen konsequent. Ihm wird vorgeworfen, etwa zwei Jahre davor während der Dienstzeit eine Pizzeria aufgesucht zu haben, um dort zu pokern. Das behauptet ein Zeuge ...

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