Werbeblocker als Sicherheitsfeature

von Thorsten Kamp

Viele Websites finanzieren sich über Werbung und übertreiben es dabei gelegentlich. Insbesondere wenn sich Nutzer häufig über aggressive Werbung ärgern, ist der Griff zum Werbeblocker vorprogrammiert. Doch unabhängig von der Frage, ob Werbung nervt oder notwendig ist, gibt es auch einen Sicherheits- und Datenschutzaspekt.

Malvertising

Malvertising bezeichnet die Verbreitung von Computerviren und ähnlicher Schadsoftware über Werbeanzeigen auf Websites. Der Angreifer erzeugt dazu eine Werbeanzeige, die einen Virus enthält und platziert diese auf einer Website mit guter Reputation. Dies kann z. B. durch eine direkte Vereinbarung mit dem Websitebetreiber oder durch die Nutzung eines Werbenetzwerkes geschehen. Unabhängig von dem Weg auf dem die Werbung auf die Seite gelangt, kann sie nun den Rechner eines Besuchers der Seite infizieren. Für den Besucher ist diese Art des Angriffs besonders tückisch. Denn selbst wer bewusst darauf achtet, nur vertrauenswürdige Seiten zu besuchen, kann auf diese Weise angegriffen werden. Hier würde zwar eine noch strengere Prüfung der ausgespielten Werbung durch den Betreiber der Website bzw. des Werbenetzwerkes helfen. Allerdings hat der Besucher selbst hierauf keinen Einfluss. Diesen Einfluss gewinnt er aber zurück, wenn er Werbeanzeigen dauerhaft unterbindet ...

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