Mit den Stinkefingern unerkannt durch den Blitzer? Falsch gedacht!

von Stephan Weinberger

Kennzeichen mit Zeitung abdecken, Sonnenblende nach unten – der Plan schien perfekt. Mit ausgestreckten Mittelfingern fuhr ein 26-jähriger Dortmunder so durch die Tempokontrolle in einer 30er Zone in Dortmund. Dabei hat er den Ermittlungseifer der Beamten unterschätzt.

Die Polizei in Dortmund fasst den Sachverhalt so zusammen:

Akribische Ermittlerarbeit der Polizei führte zur Ermittlung eines Autofahrers, der viel dafür getan hatte, dass genau das eben nicht passiert.

Aber: Viel reicht nicht!

Bereits am 28.10. war der zunächst Unbekannte in einem Pkw Renault Twingo auf der Varziner Straße unterwegs. Offensichtlich hatte er auf dem Schirm, dass in der dortigen 30er Zone gerade eine Verkehrskontrolle stattfindet und sich und das Auto entsprechend vorbereitet.

Gegen kurz nach 19 Uhr war es dann soweit: großer geplanter Auftritt für den Unbekannten. Das daraus entstandene Foto spricht für sich…

Der Mann fuhr durch die Messstelle – bei zulässigen 30 km/h wurde er mit 55 km/h geblitzt. Okay, abzüglich der 3 km/h Toleranz immer noch ein vorwerfbarer Wert von 22 km/h über dem Erlaubten. Also eigentlich 80 Euro, zuzüglich Verwaltungsgebühren und einen Punkt.

So leicht sollte der Twingofahrer allerdings nicht davonkommen. Er fuhr nicht nur zu schnell, er streckte auch während der Fahrt beide Mittelfinger, vermutlich als nett gemeinten Gruß an die Dortmunder Behörden, in die Kamera ...

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