Unterhalt für das Kind, obwohl der Vater zeugungsunfähig ist?

Zeugungsunfähige Männer müssen später Unterhalt für ein Kind zahlen, das aufgrund künstlicher Befruchtung der Lebensgefährtin durch Fremdsperma gezeugt wurde, wenn sie die künstliche Befruchtung akzeptiert haben und sich bereit erklärten, für das Kind zu sorgen. Dies entschied der BGH am 23.9.2015 (AZ: XII ZR 99/14).

Der Fall: Der Beklagte und die Klägerin hatten seit nun mehr acht Jahren eine Beziehung. Der Beklagte war zeugungsunfähig, wovon die Klägerin wusste. Um ihrem Kinderwunsch gerecht zu werden, sorgte der Beklagte für Fremdsperma und willigte schriftlich in der Arztpraxis ein „für alle Folgen einer eventuell eintretenden Schwangerschaft“ aufzukommen und die Verantwortung dafür zu übernehmen ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK