Arbeitsunfähiger Hufschmied nach Pferdetritt

Der 14. Zivilsenat des Oberlandesgerichts (OLG) Hamm hat mit Urteil vom 22. April 2015 entschieden (14 U 19/14), dass ein Hufschmied, der beim Beschlagen eines Pferdes verletzt wird, den Tierhalter in der Regel in vollem Umfang aus dessen Tierhalterhaftung in Anspruch nehmen kann.

Im Dezember 2010 zog sich ein als erfahren geltender Hufschmied beim Beschlagen eines Pferdes schwere Verletzungen seines rechten Fuß- und oberen Sprunggelenks zu, indem ihm das Tier unvermittelt auf den Fuß getreten war. Seit dem Unfall ist er arbeitsunfähig und musste in der Folgezeit mehrfach operiert werden. Noch heute ist der Hufschmied dadurch in seiner Bewegungsmöglichkeit eingeschränkt.

Der Pferdehalter hatte Schadenersatz- und Schmerzensgeldansprüche als unbegründet zurückgewiesen, da der Kläger auf eigene Gefahr gehandelt habe. Dies schließe eine Tierhalterhaftung aus.

Das OLG Hamm gab der Klage dem Grunde nach statt ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK