Vorfinanzierung der etwas anderen Art – Rechtsanwaltskanzlei hinterlegt „aus eigenen Mitteln“ 7.000,00 EUR bei Gericht für die werte Versicherungsmandantschaft.

von Hans Dampf

Zur Abwechslung gibt es heute ein Schreiben einer (großen) Rechtsanwaltskanzlei an das Landgericht Siegen. Die betroffene Kanzlei, die viel und gerne für Versicherer arbeitet, hatte zur Abwehr der Zwangsvollstreckung Sicherheit für die beklagte Versicherung in Höhe von EUR 7.000,00 aus eigenen Mitteln bei Gericht hinterlegt. Da fragt man sich doch unwillkürlich, warum der Rechtsanwalt hier aktiv in Vorlage für die Mandantschaft gegangen ist? Gibt es bei der beklagten Versicherung vielleicht ein Liquiditätsproblem, für das die Kanzlei in die Bresche gesprungen ist oder ist es in Kreisen der Versicherungsanwälte freundschaftlicher usus, hier und da ein paar Tausender für die Versicherer „vorzustrecken“? Wie dem auch sei – hier nun das Schreiben:

Rückgabe der Sicherheitsleistung

… / …

wird beantragt, die Rückgabe der am 29.06.2012 erbrachten Sicherheitsleistung i.H.v. 7.000,- € anzuordnen.

Gründe:

Durch Versäumnisurteil des erkennenden Gerichts vom 24.05.2012 wurden die Beklagten verurteilt ...

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