Irreführende Produktabbildung ist untersagt!

von Christian Kramarz

Die Abbildung eines Produktes zur Verkaufsförderung auf einer Internetseite kann irreführend sein. Dies ist dann der Fall, wenn das das Produktbild als Blickfang dient und der Verbraucher aufgrund dessen annimmt, alles auf dem Bild gehöre zum Lieferumfang, dem aber tatsächlich nicht so ist.

Das OLG Hamm urteilte in seiner Entscheidung vom 4.8.2015, Az.: 4 U 66/15, gegen eine Firma, die im Besitz von Warenhäuser für Haushalts- und Gartenartikel ist und diese auch über die Internetplattform „amazon“ vertreibt. Im konkreten Fall waren Sonnenschirme der Auslöser der Streitigkeit. Die Beklagte stellte auf der Internetplattform zu ihrer Produktbeschreibung ein Abbild des aufgestellten Sonnenschirms, inklusive der Betonplatten, die zur Beschwerung des Schirmständers dienen, ein. Eine andere konkurrierende Firma, ebenfalls mit Sonnenschirmen handelnd, verklagte das Unternehmen, da die Produktabbildung für jeden Verbraucher so zu verstehen war, dass die Betonplatten als Zubehör zum Lieferumfang gehören und im Preis mitinbegriffen seien.

Da dies aber gerade nicht der Fall war, gab das Gericht dem Kläger nach §8 Abs. 1 S.1, §3, §5 Abs. 1 S. 1 u. S. 2 N ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK