Elektronische Arbeitsweise in der Anwaltskanzlei (Teil 2)

Veränderung und Neustart © Robert Kneschke

In meinem vorherigen Artikel zu diesem Thema hatte ich angekündigt, auf die sich meines Erachtens zuerst stellenden Fragen kurz einzugehen.

Umstellung der Kanzlei auf elektronische Arbeitsweise

Sicherlich werden sie in der Vergangenheit schon Umstellungsmaßnahmen vorgenommen haben.
Sie werden ihr damaliges Diktatsystem, welches sich noch Datenbändern bediente, umgestellt haben auf digitales Diktieren. Gegebenenfalls haben sie ihre Kanzlei auch schon umgestellt auf Spracherkennung.
Auch hierbei werden sie einige Dinge berücksichtigt haben insbesondere, welchen Vorteil eine solche Umstellung für sie bringt.
Gleiches werden sie auch bei der Frage tun müssen, ob sie von bisher überwiegend manueller Bearbeitung auf elektronische Bearbeitung ihrer Mandate aber auch ihre Verwaltungsakte umsteigen wollen.

Vorteile papiergestützte Arbeit

Wenn ich heute im Rahmen von Beratungsgesprächen nach den Vor- und Nachteilen eine Umstellung gefragt werde, gehe ich so vor, dass ich mir die Vorteile der bisherigen Arbeitsweise vor Augen halte.
Als Vorteil einer papiergestützten Arbeitsweise fallen mir sofort ein

  • das vertraute Medium „Papier“,
  • jederzeitige Verfügbarkeit vor Ort,
  • absolute technologische Unabhängigkeit,
  • einfache redaktionelle Änderungsmöglichkeiten bei Dokumenten,
  • vorhandene Beweiskraft durch Dokumente,
  • einfache Mitnahmemöglichkeit von physischen Dokumenten,

Jedem zu diesem Thema Befragten werden weitere Vorteile der papiergestützten Arbeit einfallen ...

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