Zahl(tag) des Tages: 60 Millionen {In der Ecke der AOK Rheinland hört man’s kichern}

von Liz Collet

Wir stellen uns das jedenfalls neckischerweise einfach mal so vor. Also das Kichern. Wir stellen uns übermütig auch mal vor, ob ein Kontoauszug ächzender aus dem Drucker käme, wenn er den Eingang solcher Summe ausweist.

60.000.000,00 Euro.

Ihr und mein Konto würde sich durchbiegen. Bei der AOK Rheinland ist es vielleicht nicht die einzig hohe Summe, die mit vielen Nullen dort bewegt wird.

MIT vielen Nullen bewegt wird. Nicht VON. (Ich habe auch SIE kichern gehört und halte den Hinweis für geboten. Bei Geld hört der Spass auf. Bei Nullen auch. Ich könnte jetzt noch zwei neckische Sätze weiter spielen mit Geld und Nullen, aber wir wollen ernsthaft über einen interessanten Erfolg mit vielen Nullen und einem Sechser reden. Für uns wäre es ein Sechser im Lotto hoch sechs, aber wir sind kleine Mäuse, die mit weniger Mäusen wirtschaften müssen. Als Krankenkassen, die immerhin aber eben auch einem Wirtschaftlichkeitsgebot unterliegen und daher auf die Zahlen zu achten haben. Und auf das, was sie ausgeben und einnehmen und worauf sie Anspruch haben. Und erheben, wenn sie ein paar Dutzend Millionen zu wenig bekommen. Weniger, als ihnen ihrer Meinung nach zustünde. Die AOK Rheinland war dieser Meinung. Und erhob Klage. Erfolgreich.

Die AOK Rheinland hat beim Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen gegen die Bundesrepublik Deutschland eine Nachzahlung aus dem Gesundheitsfonds in Höhe von mehr als 60 Millionen Euro erstritten.

Die AOK Rheinland/Hamburg begehrte von der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesversicherungsamt in Bonn, höhere Zahlungen aus dem Gesundheitsfonds in Höhe von 69 Millionen Euro ...

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