Verteidigung in Bußgeldsachen / Ordnungswidrigkeiten in Eisleben, Sachsen-Anhalt und bundesweit

von Peter Ratzka

Wenn Sie geblitzt wurden, weil Sie zu schnell oder an einer roten Ampel zu spät waren, wenn man Ihnen zu geringen Abstand zum Vordermann oder ähnliche Dinge vorwirft, erhalten Sie in der Regel zunächst einen Anhörungsbogen der Bußgeldstelle. In manchen Fällen „zieht“ man Sie auch sofort von der Straße und teilt Ihnen den Tatvorwurf mit. Alles, was Sie ab diesem Moment tun, beeinflusst maßgeblich das Ergebnis einer Verteidigung gegen den Bußgeldvorwurf. Machen Sie jetzt einen Fehler, kann Sie das Monate Ihren Führerschein kosten!

Aus diesem Grund sollten Sie, wenn Sie sich gegen den Vorwurf verteidigen wollen, folgende Grundregeln beachten:

Schweigen Sie! Werden Sie vor Ort angehalten, geben Sie Ihre Personalien bekannt, zeigen Sie Führerschein und Fahrzeugpapiere aber äußern Sie sich nicht zur Tat! Gestehen Sie nichts ein! Gehen Sie schleunigst zu einem Anwalt um sich beraten zu lassen, zumindest, wenn Sie sich nicht selbst verteidigen wollen! Erhalten Sie einen Anhörungsbogen, antworten Sie nicht darauf! Sind Ihre Personalien korrekt erfasst, müssen Sie nicht einmal diese gegenüber der Bußgeldstelle bestätigen. Geben Sie keinesfalls die Tat zu. Wenn Sie einen Anwalt mit Ihrer Verteidigung beauftragen wollen, ist jetzt der richtige Zeitpunkt!

Wenn jemand anderes als Sie das Fahrzeug gefahren haben könnte, dann geben Sie diesen nicht vorschnell als Täter an. Die Angabe eines falschen Fahrer kann unter Umständen als falsche Verdächtigung strafrechtlich relevant sein. Warten Sie zunächst ab, bis Ihr Verteidiger die Verfahrensakte eingesehen hat, damit genau geprüft werden kann, wer gefahren ist ...

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