Veränderungen und Stellenabbau bei der Deutschen Bank – was betroffene Arbeitnehmer beachten sollten

John Cryan, Co-Vorsitzender des Vorstands erklärte einer Pressemeldung der deutschen Bank zufolge, dass die jüngsten Pläne auch die Schließung einiger Filialen, die Beendigung der Präsenz einigen Ländern und einen Abbau einiger Arbeitsplätze bedeuten würde. In der Pressemeldung heißt es dann weiter, dass ein Abbau von rund 9.000 Arbeitsplätzen (in Vollzeitkräfte umgerechnet) sowie 6.000 Stellen bei externen Dienstleistern in der Infrastrukturfunktion Global Technology & Operations geplant sei. Was bedeutet dies für die Mitarbeiter?

Mitarbeiter der Deutschen Bank sollten in den nächsten Monaten einige Grundregeln kennen und beachten.

Vorsicht bereits bei Änderungen der Arbeitsbedingungen

Selbst wenn man zunächst keine Kündigung erhält, kann auch eine Änderung der Arbeitsbedingungen bereits Anlass für eine notwendige Gegenwehr des Arbeitnehmers sein.

Der Praxis erlebe ich es häufig, dass im Rahmen eines Unternehmensumbaus Abteilungen geschaffen werden, für die eigentlich gar keine Verwendung besteht. In solchen Abteilungen werden dann vor allem die Mitarbeiter „geparkt“, für die es nach den Planungen des Unternehmens künftig keine Verwendungen mehr gibt. Arbeitnehmer sollten daher besonders hellhörig sein, wenn sie versetzt werden sollen oder wenn ihnen neue Aufgaben zugewiesen werden.
Das Problem: Spätere betriebsbedingte Kündigungen bei der Schließung der gesamten Abteilung sind leichter durchzusetzen. Die Abwehrmöglichkeiten für die Arbeitnehmer sind eingeschränkt. Betroffene Arbeitnehmer sollten genau prüfen, ob sie sich auf solche Änderungsangebote des Arbeitgebers einlassen ...

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