Abstraktes Gefährdungsdelikt mit Geschädigten

Abstraktes Gefährdungsdelikt mit Geschädigten

Beim Raufhandel nach Art. 133 StGB handelt es sich um ein abstraktes Gefährdungsdelikt ohne Geschädigte i.S.v. Art. 115 StPO. Dies gilt aber nicht, wenn jemand als Folge des Delikts konkret gefährdet wurde (BGE 138 IV 258 E. 3.1.2 S. 265 mit Hinweisen).

Nach einem neuen Grundsatzurteil des Bundesgerichts kann einem (nicht in strafrechtlich relevanter aktiver Rolle) Beteiligten an einem Raufhandel Parteistellung zuerkannt werden. Im zu beurteilenden Fall kam die Staatsanwaltschaft zur Überzeugung, dass der Privatkläger A. am Raufhandel nicht beteiligt war, sondern lediglich versucht hatte, zwischen den Streitenden zu schlichten ...

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