LG Hamburg erlässt weitere einstweilige Verfügung gegen “Anlegerschutzkanzlei” wegen irreführender E-Mail

von Arno Lampmann

LG Hamburg erlässt weitere einstweilige Verfügung gegen “Anlegerschutzkanzlei” wegen irreführender E-Mail

Von Arno Lampmann, 30. Oktober 2015

Wir berichten immer wieder darüber:

Rechtswidrige Werbemaßnahmen von Anwaltskanzleien, insbesondere solcher, die sich auf das lukrative Geschäft des “Anleger-” bzw. “Verbraucherschutzes” spezialisiert haben.

Eine Übersicht der alleine durch uns geführten Fälle ist hier zu finden.

Manche Kollegen stellen das rechtswidrige Verhalten nach mehreren Unterlassungsverfügungen nicht nur nicht ein, sondern intensivieren ihr Verhalten mit leichten Veränderungen sogar noch, um die erstrebte Verunsicherung der Kunden der Unternehmen, auf die sich ihre Aktivitäten konzentrieren, trotz der gerichtlichen Verbote aufrechterhalten zu können bzw. noch zu steigern.

Das Risiko in Gestalt von Gerichts- und Anwaltskosten bzw. Ordnungsgeldern bei Verstößen gegen die Unterlassungstitel werden dabei in der Hoffnung in Kauf genommen, im Wege einer Art “self fulfilling prophecy” ein Geschäftsmodell im Finanzsektor, das ein besonders großes Maß an Kundenvertrauen erfordert, möglichst effektiv zu kritisieren und zu diskreditieren. Die Kunden sollen verunsichert werden und glauben, es bestehe dringender Handlungsbedarf. Die so provozierte Furcht um das Investment soll bestehende Kunden in die Arme der Anwälte treiben, die alleine mit dem Prüfungsauftrag – unabhängig von dessen Erfolgsaussichten – ihre Gebühren verdienen.

Aber nicht nur das ...

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