Hit the DroidJack

von Carsten R. Hoenig

Es ist mal wieder soweit. Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main - Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) - ergatterte eine Liste mit den Daten von Käufern einer Software. Woher die Liste stammt, wird „aus ermittlungstaktischen Gründen“ nicht verraten.

Der An- und Verkauf des Programms mit dem klingenden Namen DroidJack ist völlig legal und unterliegt nach deutschem Recht keinerlei Beschränkungen. Dennoch: Die Strafverfolger beantragen den Erlaß von Durchsuchungsbeschlüssen, die zuständige Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Frankfurt am Main dann auch erläßt.

Begründet wird der Durchsuchungsbeschluß mit der (grundätzlichen) Eignung des Android Remote-Administration-Tool’s,

  • den Datenverkehr auf Android-Systemen zu überwachen,
  • Telefongespräche und Umgebungsgespräche heimlich abzuhören sowie
  • mit der Smartphone-Kamera heimlich Bildaufnahmen anzufertigen.

Und weil sie dazu geeignet ist, sei das Programm eine Schadsoftware, die ausschließlich dazu diene, kriminelle Handlungen zu begehen. Ausschließlich. Aha!

Daß es auch

  • Entwickler oder Coder, die z.B ...
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Hit the road Jack!

In memory of Jack.



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