Elektrogesetz 2015: Was ist neu?

Das neue Elektrogesetz 2015 enthält einige wichtige neue Regelungen für Händler. Wir geben einen Überblick über die Änderungen.

Seit vergangenem Samstag, den 24.10.2015 gilt das neue Elektro- und Elektronikgerätegesetz (Elektrogesetz), mit dem in Deutschland die Vorgaben der Richtlinie 2012/19/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 4. Juli 2012 über Elektro- und Elektronik-Altgeräte (WEEE-Richtlinie) umgesetzt werden.

Schädliche Auswirkungen vermeiden, Effizienz der Ressourcennutzung steigern

Ziel der Richtlinie und des neuen Gesetzes ist es, die schädlichen Auswirkungen der Entstehung und Bewirtschaftung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten zu vermeiden bzw. zu verringern, die Effizienz der Ressourcennutzung zu steigern und ihre Gesamtauswirkungen zu reduzieren. Das neue Elektrogesetz 2015 soll die bereits bewährten Erfassungs- und Entsorgungsstrukturen für Elektrogeräte erhalten und die neuen Vorgaben der WEEE-Richtlinie in das bestehende Rechtssystem integrieren, ohne dabei die in der deutschen Abfallwirtschaft erreichten hohen Standards abzuschwächen.

Das Elektrogesetz sieht eine Reihe von Neuerungen vor, von denen wir in diesem Beitrag die wichtigsten Änderungen für Händler vorstellen. Der Text der neuen Regelung sowie eine Aufzählung der Geräte, die in den Anwendungsbereich des Gesetzes fallen, in Anlage 1 können hier nachgelesen werden.

Rücknahmepflicht der Vertreiber

Neu ist, dass stationäre Händler mit mehr als 400qm Verkaufsfläche für Elektro- und Elektronikgeräte und Onlinehändler, deren Lager-und Versandfläche für Elektronikartikel mehr als 400qm beträgt, künftig beim Verkauf größerer Elektrogeräte Altgeräte vergleichbarer Art kostenlos zurücknehmen müssen (1:1 Rücknahmepflicht).

Geräte mit einer Kantenlänge von bis zu 25cm müssen Händler mit über 400 Quadratmetern verkaufs- bzw ...

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