Kosten & Chancen: Wie viele Gateways wird es geben? Welche Kosten sind erlaubt?

von Dr. Sönke Maseberg

„Die Energiewende kommt!“ Diesen Satz haben Sie sicher schon einmal gelesen. Auch, dass dafür Smart Metering eine wichtige Rolle spielen wird, ist nicht neu. Klar ist, es werden mehr und mehr Smart Meter Gateways verbaut. Doch über das wo und wie wurde heftig diskutiert. Dabei kristallisierten sich häufig drei Hauptfragen heraus:

  • Ab wann und ab welchem Verbrauch sind intelligente Messsysteme einzusetzen?
  • Wie viele Smart Meter Gateways werden dann verbaut sein?
  • Welche Kosten dürfen an die Kunden weitergegeben werden?

Antworten darauf gibt es jetzt im Referentenentwurf zum „Gesetz über den Messstellenbetrieb und die Datenkommunikation in intelligenten Energienetzen (Messstellenbetriebsgesetz – MsbG)“, das im „Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende“ eingebettet ist, einige Aussagen.

Zunächst einmal wird im „Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende“ ausführlich dargelegt, dass es keinen Rollout „um jeden Preis“ geben wird und dass stattdessen Kosten und Nutzen in einem vernünftigen Verhältnis stehen müssen.

Wirtschaftlichkeit

Darauf basierend finden sich dort Berechnungen zur Wirtschaftlichkeit, die dann in §31 MsbG letztendlich in konkrete Beträge umgerechnet werden. So kann man hier beispielsweise nachlesen:

  • „ab 2017 [werden] innerhalb von 8 Jahren alle Messstellen an Zählpunkten mit einem Jahresstromverbrauch über 50 000 bis einschließlich 100 000 Kilowattstunden mit einem intelligenten Messsystem ausgestattet […] und dabei für den Messstellenbetrieb für jeden Zählpunkt nicht mehr als 200 Euro jährlich in Rechnung gestellt“.
  • Die Staffelung geht runter bis 6.000 bis 10.000 kWh ab 2020 bis max. 100 Euro.
  • Verbrauchsgruppen, die weniger als 6.000 kWh aufweisen, können optional intelligente Messsysteme einsetzen ...
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