Kleine Geschenke – und die Steuer

In vielen Unternehmen ist es üblich, seinen Kunden und Geschäftspartnern zu Weihnachten kleine Geschenke zukommen zu lassen. Doch auch hier sind einige steuerliche Kriterien einzuhalten, damit das Geschenk nicht zur Belastung sowohl des Schenkenden als auch des Beschenkten wird:

Der Wert des Geschenkes darf bei Geschäftskunden höchstens 35 € (pro Kunde) betragen, damit das Finanzamt ihn als Betriebskosten für Aufwendungen aus betrieblichen Anlass anerkennt gemäß § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 1 EStG. Bei diesen 35 € handelt es sich um eine Freigrenze und nicht um einen Freibetrag. Folglich ist dann auf den gesamten Betrag des Geschenks Steuer zu zahlen, wenn die Freigrenze überschritten wird und es sich nicht mehr um eine abzugsfähige Betriebsausgabe handelt.

Bildquelle: brandbook.de

Eine Ausnahme stellen die sogenannten Streuwerbeartikel dar. Liegt der Wert hier unter 10 € (netto), haben weder der Schenkende noch der Beschenkte den Betrag zu versteuern. Mit einem Notizbüchlein, Kugelschreiber oder einem Schlüsselanhänger, dessen Anschaffungs- und Herstellungskosten keine 10 € betragen, fehlt es am geldwerten Vorteil ...

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