Kredite für selbständige Unternehmer

von Udo Schwerd

Kredite für selbständige Unternehmer und Freiberufler unterscheiden sich in vielen Punkten von Privatkrediten an Angestellte. Ein Kredit an selbständige Unternehmer, insbesondere an KMUs oder selbstständige Freiberufler, wird meist für Investitionen in das Unternehmen, in die Praxis oder Kanzlei genutzt. Die Vergabe solcher Kredite unterscheidet sich daher maßgeblich von der eines privaten Kredits, der meist für Konsumzwecke oder zur Finanzierung einer Hochzeit, Reise oder ähnlichem beantragt wird.

Kredite für selbständige Unternehmer

Ähnlich wie beim Privatkredit gibt es auch beim Kredit an einen selbständigen Unternehmer eine Prüfung, inwieweit der Kreditnehmer in der Lage sein wird, seine eingegangenen Verpflichtungen aus dem Kreditvertrag zu erfüllen. Diese Kreditwürdigkeitsprüfung ist bei Krediten an Unternehmer jedoch etwas komplizierter und risikoreicher, da es meist um höhere Kreditsummen geht und das verfügbare Einkommen des Unternehmers oder Freiberuflers auch nicht anhand eines Gehaltszettels beurteilt werden kann.

Vielmehr fordern die Banken zur Beurteilung der Kreditwürdigkeit zumindest die

  • Jahresabschlüsse der letzten beiden Jahre, entweder in Form einer Bilanz mit Gewinn- und Verlustrechnung oder einer Einnahmen-Überschußrechnung
  • eine aktuelle betriebswirtschaftliche Auswertung mit Summen- und Saldenliste und in der Regel
  • den letzten Einkommensteuerbescheid im Falle eines Einzelunternehmers oder Freiberuflers ...
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