Dienstentfernung eines Lehrers

von Olaf Moegelin

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Die Kammer fr Disziplinarverfahren des Verwaltungsgerichts Trier hatte ber das Verhalten eines Lehrers zu entscheiden, der ber eine Dauer von zweieinhalb Monaten dem Dienst unentschuldigt ferngeblieben ist.

Seit seiner Einstellung in den Schuldienst an Berufsbildenden Schulen wurde der Lehrer -der auch Beamter war- mehrfach wegen Beschwerden ber seinen Unterrichtsstil versetzt. Ab dem Jahr 2004 erkrankte der beklagte Lehrer mehrfach langfristig. Er wurde wiederholt amtsrztlich untersucht und zunchst fr nicht dienstfhig befunden. Bei einer erneuten amtsrztlichen Untersuchung im Jahr 2012 wurde festgestellt, dass der Beamte nunmehr dienstfhig war. Daraufhin forderte das Land ihn auf, seinen Dienst an der Berufsbildenden Schule wieder anzutreten, was dieser jedoch fr die Dauer von zweieinhalb Monaten nicht tat. Stattdessen legte er ein privatrztliches Attest vor, in dem ihm ohne nhere Angaben – Arbeitsunfhigkeit bescheinigt wurde; gleichzeitig teilte er seinem Dienstherrn schriftlich mit, dass er wegen nicht fachgerechter Verwendung und nicht zumutbaren Bedingungen keinen Dienst mehr an Berufsbildenden Schulen leisten werde, sondern nur noch an einem Gymnasium, wo er auch ab sofort seinen Dienst aufnehmen knne.

Wegen dieses Verhaltens hat das VG Trier den Lehrer aus dem Dienst entfernt ...

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