SEO Day 2015: Conversion Rate Optimierung von Onlineshops

von Niklas Plutte

Am 23.10.2015 spreche ich erneut auf dem SEO Day in Köln. In diesem Jahr liegt mein Fokus auf Onlineshops und deren Bemühungen zur Optimierung der Conversion Rate. Wie man dabei Abmahnungen vermeidet, zeigen die folgenden acht juristischen Quickies.

Hinweis: Zu den meisten der hier beschriebenen Rechtstipps finden Sie ausführliche Artikel in unserem Blog. Folgen Sie den Links im jeweiligen Unterabschnitt.

Übersicht
1. Werbung mit künstlicher Verknappung des Warenangebots
2. Verfügbarkeit: Als verfügbar angezeigte Ware muss lieferbar sein
3. Produkt-Konfigurator mit Preis auf Anfrage
4. Einlösen fremder Rabattgutscheine ist erlaubt
5. Payment: Nutzung von sofortueberweisung.de, Visa Entropay etc.
6. Produktbilder müssen Lieferumfang entsprechen
7. Foto, Gemälde oder Skulptur im Hintergrund eines Produktfotos
8. Verlinkung auf fremden Amazon Shop. Haftung?

1. Werbung mit künstlicher Verknappung des Warenangebots

Hat ein Anbieter nur noch begrenzte Waren eines bestimmten Typs auf Lager oder können nur noch wenige Dienstleistungen bei ihm gebucht werden (z.B. bestimmte Hotelzimmer), darf er selbstverständlich auf die Knappheit des Angebot werbend hinweisen, etwa wie folgt:

Hotelzimmerangebot bei hrs.de

Schuhangebot bei zalando.de

Nicht erlaubt ist es dagegen, die Anzeige der verfügbaren Waren bzw. Dienstleistungen künstlich zu verknappen. Der Verbraucher wird nämlich davon ausgehen, dass das gewünschte Produkt bald ausverkauft ist, was zu einem unterschwelligen Kaufdruck führt. Zalando wurde deshalb von Wettbewerbszentrale abgemahnt. Je nach Gestaltung des Shops kann der Kaufdruck noch durch Zusätze wie „Es sehen sich gerade 6 Personen dieses Produkt an“ verstärkt werden.

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