Sind persönliche Gegenstände mitversichert?

Das Landgericht (LG) Dessau-Roßlau hat mit Urteil vom 7. August 2014 (Az.: 5 S 201/13) entschieden, dass sich der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherer nicht auf Leistungsfreiheit berufen darf, wenn bei einem durch den Fahrzeugfahrer verursachten Unfall seine persönlichen Gegenstände oder die eines Kollegen beschädigt oder zerstört werden.

Geklagt hatte ein Lkw-Fahrer, dessen persönliche Gegenstände bei einem durch seinen Kollegen verursachten Unfall zerstört worden waren. Normalerweise fuhr der Kläger den verunfallten Lastkraftwagen selbst. Jedoch musste er am Unfalltag das Fahrzeug dem Kollegen überlassen, welcher aus Unachtsamkeit auf ein Stauende auffuhr. Dabei brannte der Lkw vollständig aus.

Der Kläger hatte mit Zustimmung seines Arbeitgebers persönliche Gegenstände wie z.B. Handtücher, Bettzeug, eine Lederjacke sowie ein DVD-Player in dem Fahrzeug belassen, um sie nicht bei jedem Fahrerwechsel aus der hin- und her räumen zu müssen ...

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