Gesichtsscans zum Schutz der Verbraucher?

von Jennifer Jähn

Bereits Anfang Juli diesen Jahres beschäftigten wir uns mit der neuen Methode der 2-Faktor-Authentisierung bei Kreditkartenzahlungen in Form der Gesichtserkennung. Im Rahmen unserer Recherche sind wir diesbezüglich auf eine weitere Technologie gestoßen. War das biometrische Ausweisen von Mastercard in unserem Beitrag von Juli nur mittels Handy des Verbrauchers möglich, bewegt man sich heute auf einer anderen Stufe.

Aktuell entwickelt Worldpay, ein weltweites Unternehmen für Zahlungsabwicklungstechnologien und -lösungen (kurz: Zahlungsdienstleister) eine neuwertige Gesichtserkennungssoftware, die generell beim Bezahlen mit der Kreditkarte, auch ohne dass ein Mobiltelefon erforderlich ist, zum Einsatz kommen soll. Momentan befindet sich die Technologie in der internen Testphase, sodass wir uns bis zum tatsächlichen Einsatz noch ein bisschen gedulden müssen. Gleichwohl wollen wir an dieser Stelle einen ersten Einblick in die Funktionsweise und mögliche einhergehende Problempunkte gewähren.

Funktionsweise des Gesichtsscans

Anders als bei der von Mastercard entwickelten Technologie soll die Gesichtserkennung von Worldpay nicht über das Handy des Benutzers erfolgen, sondern vielmehr direkt am Kartenlesegerät. Dafür ist eine Kamera an das stationäre Gerät angeschlossen bzw. gleich im Gerät integriert. Sobald der Kunde dann mit seiner Kreditkarte bezahlen möchte, wird sein Gesicht von der Kamera erfasst und mit dem im Worldpay-Serverzentrum hinterlegten Profil verglichen ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK