Smart Metering: Smart = Datenschutz?

von Dr. Sönke Maseberg

Das „Smart“ in Smart Metering steht ja eigentlich für intelligente Zähler, die einen sehr viel genaueren Energieverbrauch darstellen können als bisherige Drehzähler. Sie sind auch für das Gelingen der Energiewende unabdingbar, denn die vormaligen „Konsumenten“ wandeln sich zunehmend zu sogenannten „Prosumern“, die eben auch Strom erzeugen und ins Netz einspeisen können (man denke nur an die vielen Hausbesitzer, die eine Photovoltaikanlage auf ihrem Dach betreiben). Und hier kommen die Daten des Einzelnen ins Spiel, so dass sich die Frage stellt: Wieso steht „Smart“ nicht für Datenschutz?

Datenschutz zur Überzeugung der Bürger

Immerhin rückt der Datenschutz stärker ins Bewusstsein der Bürger. Nicht erst seit Edward Snowden. Und die zunehmende Sensibilisierung sorgt dafür, dass Smart Metering-Systeme Aspekte des Datenschutzes zwingend erfüllen müssen. Ein Smart Meter Gateway, das als Einfallstor in die häusliche Umgebung dient oder zu viele persönliche Daten an die Netzbetreiber kommuniziert, wäre der Bevölkerung nicht vermittelbar. Oder würde sich schlicht nicht durchsetzen lassen ...

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