Stigmatisierung von Muslimen verfassungswidrig

Der Staat darf nicht pauschal alle Muslime unter Verdacht und Beobachtung stellen, nur weil auch Mus­lime an rechts­widrigen, selbst ex­tremen, Vor­fällen betei­ligt waren, besagt der Be­schluss in Hassan v. City of New York vom 13. Oktober 2015. Der General­verdacht von Bevöl­kerungs­gruppen, gleich ob wegen Rasse, Reli­gion oder Her­kunft, erfor­dere vom Staat ganz beson­dere Nach­weise der Not­wendig­keit.

Die Behandlung von Deutschen und Japanern in den Welt­kriegen illus­triere, dass keine durch­schnitt­liche Prüf­latte für Eingriffe in die Frei­heit, Menschen­würde und Gleichbe­ha ...

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