Mit Dildos gegen Waffen

von Stefan Maier

Die USA sind bekannt für ihr liberales Waffenrecht, insbesondere der Staat Texas. Erst im Mai gab es ein neues Gesetz zur weiteren Lockerung des Waffenrechts, sodass Feuerwaffen nun auch offen getragen werden dürfen. Im Sommer nächsten Jahres kommt eine weitere Gesetzesänderung, welche für Empörung sorgt und zu groteskem Protest führt – mit Dildos.

Jeder, der einen Waffenschein besitzt, darf mittlerweile in Texas eine Schusswaffe offen am Körper tragen. Die Genehmigung ist nicht schwer zu bekommen: Mindestalter 21 Jahre, ein praktischer und theoretischer Kurs und keine Vorstrafen – schon wird man einer von etwa 850.000 Texanern mit Waffenlizenz.

Im kommenden August nimmt die Waffenfreiheit in Texas für deutsche Verhältnisse unvorstellbare Ausmaße an: Texanische Universitäten müssen ihren waffenberechtigten Studenten erlauben, Handfeuerwaffen auf dem Campusgelände verdeckt zu tragen. Das betrifft neben Klassenzimmern, Schlafsälen und Hörsälen auch Wohnheimzimmer. Ausgenommen können nur einzelne waffenfreie Zonen werden und auch dies nur mit „guter Begründung“.

Während es nunmehr geduldet wird, dass Studenten bewaffnet über das Unigelände laufen, hält die prüde Haltung zur Sexualität weiter an ...

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  • Studenten kämpfen mit Dildos gegen die Waffenlobby

    welt.de - 53 Leser, 9 Tweets - Trägt man an texanischen Unis einen Dildo bei sich, bekommt man eine Verwarnung. Trägt man eine Waffe, ist das laut Gesetz kein Problem. Unter #CocksNotGlocks wehren sich Studenten.

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