AG Geestland verurteilt die VHV-Versicherung zur Zahlung restlicher Sachverständigenkosten, nachdem die VHV den Prozess nicht aufnahm, mit Urteil vom 20.8.2015 – 3 C 134/15 (IV) -.

von Willi Wacker

Hallo verehrte Leserinnen und Leser des Captain-Huk-Blogs,

von Frankfurt am Main geht es nach Geestland in Niedersachsen. Nachfolgend stellen wir Euch hier ein Urteil des Amtsgerichts Geestland, vormals AG Langen, zu den restlichen Sachverständigenkosten gegen die VHV Versicherung vor. Nachdem die VHV als regulierungspflichtige Kfz-Haftpflichtversicherung nach einem für das Unfallopfer unverschuldeten Verkehrsunfall nur unzureichend Schadensersatz geleistet hatte, hat das Unfallopfer – zu Recht – den Restschadensersatz bei dem örtlich zuständigen Amtsgericht Geestland rechtshängig gemacht. Als beklagte Kfz-Haftpflichtversicherung verteidigt die VHV inzwischen nicht einmal mehr die rechtswidrigen Kürzungen der Sachverständigenkosten. Da freut sich die Versichertengemeinschaft der VHV darüber, dass eigene Anwaltskosten eingespart werden konnten. Andererseits ist die Versichertengemeinschaft der VHV darüber erbost, dass es überhaupt zu diesem Rechtsstreit mit einem Streitwert bis 300,– € kommen mußte. Wäre es nicht für die Versichertengemeinschaft besser gewesen, außergerichtlich gleich den vollen Schadensersatzbetrag zu zahlen. Dann wären Gerichts- und gegnerische Anwaltskosten des Rechtsstreites vermieden worden. Es bleibt daher ein unwirtschaftliches Unterfangen, nicht den vollen Schadensersatz zu leisten. Lest selbst das Urteil des AG Geestland und gebt dann Eure Kommentare ab ...

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