Kein Nachtrag bei enttäuschten Kalkulationserwartungen im Baurecht

Häufig enthalten Leistungsverzeichnisse von Bauverträgen in den Detailpositionen keine ausdrücklichen Ausführungsbeschreibungen, und es kommen mehrere Ausführungs­varianten in Betracht. Der betroffene Auftragnehmer kalkuliert auf Grundlage der von ihm vermuteten Vorgaben mit einer bestimmten Ausführungsvariante. Wenn sich die kalkulierte Variante nicht durchführen lässt, weil es sich beispielsweise entgegen der Annahme des Werkunternehmers nicht um eine Stahlbetonvolldecke, sondern um eine Hohlraumdecke handelt, an die eine Konstruktion angebaut werden soll, hat der kalkulierende Werkunter­nehmer die Mehrkosten zu tragen ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK