Berichte aus der Parallelwelt, Teil 10 – Lacoste-Krokodil schnappt zu

von Katharina Reber

Berichte aus der Parallelwelt, Teil 10 – Lacoste-Krokodil schnappt zu

Von Katharina Reber, 13. Oktober 2015

Marken und ihre Markensymbole sind ein Universum für sich. Ob Apples Apfel und der Streit zwischen dem kalifornischen Riesen und einem Bonner Café, hier nachzulesen.

Oder der jüngst entschiedene Zwist zwischen Lindts goldigen Bären und Haribos Goldbären, hier nachzulesen.

Wenn es um den Wiedererkennungswert der eigenen Marke geht, ist den großen (oder manchmal auch kleineren) Konzernen keine Ähnlichkeit zu weit hergeholt. Meistens siegt Goliath über David und die geschlagenen müssen sich mit eingezogenem Schwanz zurückziehen.

So auch die polnische Firma Mocek und Wenta, die ihren Kaimanschwanz nun schleunigst aus dem Geschäft mit Lederwaren, Bekleidung und Schuhen ziehen muss.

2007 hatte das polnische Unternehmen das für sie typische Bildzeichen des Kaimans mit heruntergebogenem Schwanz beim Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt (HABM) für ihre Waren und Dienstleistungen angemeldet. Lacoste erhob Einspruch gegen die Eintragung und das HABM gab dieser statt. Keine Eintragung des Kaimans als Geschäftszeichen. Doch Mocek und Wenta klagten vor dem Gericht der europäischen Union – und verlieren. (Rechtssache T-364/13)

Die Luxemburger Richter bestätigten die Entscheidung des HABM ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK