BALListische Fragen ? Da fragen wir doch einen Sportwissenschaftler!

von Liz Collet

Zwei Polizisten sind hinter einem Mann her, den sie wegen des Verdachts auf Marihuana-Handel festnehmen wollen. Der war ein paar Monate zuvor vorher aus der Haft entlassen worden, wo er wegen eines Drogendelikts inhaftiert gewesen war.

Verdacht.

Möglicher Wiedholungstäter.

Von Schuss- oder anderen Waffen keine Rede.

Nur mal so als Fakten einer Situation kurz zwischendurch in Hintersinn notiert.

Die Verfolgung geht bis zur Eingangstür des Wohnblocks in Burghausen, in dem die Freundin des Mannes lebte. Laut Angaben der beiden Polizisten soll der Mann sie dort im Innenhof entdeckt haben und trotz Warnung zum zweiten Ausgang des Hofs geflohen sein.

Die Polizisten verfolgten ihn, kurz darauf fielen zwei Schüsse.

Die erste Kugel ging in die Luft, die zweite traf den Flüchtenden aus einer Entfernung von maximal zehn Metern tödlich zwischen Nacken und Hinterkopf.

So weit das Geschehen und die Schilderung, die nun Gegenstand des Prozesses in Traunstein sind und höchst kontroverse Auffassungen bei Nebenklage-Vertreter für die Angehörigend es erschossenen Mannes und Staatsanwaltschaft und Verteidiger des Polizisten zeitigen. Das fängt schon damit an, dass der Polizist, der den “finalen Rettungsschuss” getätigt haben soll, diesen wohl weniger final als zufällig (?) abgegeben haben will und soll, als es für Aussenstehende und Angehörige, die allesamt nicht dabei waren, auszusehen scheint ...

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