Werbung für Eizellenspende wettbewerbswidrig?

von Clemens Pfitzer

Die Spende menschlicher Eizellen zu Reproduktionszwecken ist in Deutschland , anders als in anderen Ländern, verboten. Ist es deswegen wettbewerbswidrig, wenn ein ausländischer Arzt auf die zulässige Eizellenspende zu Reproduktionszwecken und Vorbehandlungen durch Ärzte in Deutschland hinweist? Der Bundesgerichtshof meint nein.

Das Embryonenschutzgesetz verbietet die Eizellenspende zu Reproduktionszwecken bei einer anderen Person. Ebenso verboten ist die künstliche Befruchtung einer Eizelle zu anderen Zwecken als zur Herbeiführung einer Schwangerschaft der Spenderin.

Ein Facharzt für Gynäkologie und Frauenheilkunde am Institut für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie in der Tschechischen Republik wies auf einer Informationsveranstaltung zur Reproduktionsmedizin darauf hin, dass in der Tschechischen Republik Eizellspenden anders als in Deutschland nicht verboten seien. Weiter wies er darauf hin, dass in Deutschland niedergelassene Ärzte die für Eizellübertragungen nötigen Vorbehandlungen von Eizellspenderinnen und Eizellempfängerinnen vornehmen ...

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