Bundeskartellamt verbietet Online-Vertriebsklauseln von ASICS

Okt 12

Kategorien: Internethandel, Unlauterer Wettbewerb | Kommentare: 0

Die Vertriebsklauseln des deutschen Marktführers bei Laufschuhen – ASICS – sind rechtswidrig. Das entschied nun das Bundeskartellamt. Es handele sich um wettbewerbsbeschränkende Klauseln, durch die insbesondere kleinere und mittlere Vertragshändler beim Online-Vertrieb in unzulässiger Weise benachteiligt würden.

Der Sportschuh-Hersteller ASICS hatte in der Vergangenheit weitreichende Beschränkungen für den Internethandel durch kleinere Händler eingeführt. Das Unternehmen behielt sich strenge Qualitätskriterien bei der Auswahl der Vertragshändler vor und sprach diesen gegenüber unter anderem das Verbot aus, im Rahmen ihres Online-Vertriebs Preisvergleichsmaschinen zu nutzen sowie das Markenzeichen von ASICS zu verwenden. Die Ermittlungen des Bundeskartellamts zeigten, dass gerade kleinere Händler die durch diese Verbote entstehenden Verluste an Reichweite kaum zu kompensieren wussten. Die Auffindbarkeit ihrer Websites im Internet sei enorm geschwächt. Auch sei den Online-Händlern die Verwendung größerer Online-Marktplätze wie eBay oder Amazon untersagt worden. Insgesamt handele es sich um kartellrechtswidrige Beschränkungen durch ASICS.

Es ist ein schwerer Spagat, den Interessen der Hersteller zu entsprechen sowie gleichzeitig Märkte und Chancen zugunsten der Händler und der Verbraucher offenzuhalten ...

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