Konferenz des Europäischen Zentrums für Presse- und Medienfreiheit in Leipzig

Diese Woche habe ich an der Gründungskonferenz des Europäischen Zentrum für Presse- und Medienfreiheit in Leipzig teilgenommen. In Deutschland sind wir in der glücklichen Situation, dass zumindest Strafrecht die Pressefreiheit nur ganz selten eine spürbar bedroht, während Journalismus in vielen Ländern sogar lebensgefährlich sein kann.

Sechs Menschen werden sich künftig professionell um die Belange vorwiegend europäischer Pressefreiheit kümmern. Als Standort wurde leipzig nicht nur wegen des historischen Bezugs zur Meinungsfreiheit durch die Montagsdemonstrationen gewählt, sondern auch wegen seiner geographischen Entfernung etwa zum politischen Berlin. Die überwiegend von Journalisten und Medienjuristen aus dem Ausland besuchte Veranstaltung war anspruchsvoll und mit professionellerem Aufwand als vergleichbare Tagungen durchgeführt worden. Im Rahmen der Gründungskonferenz wurde der Leipziger Medienpreis an einen in der Türkei verfolgten Publizisten sowie einen im Iran mit Haft und Filmverbot belegten Künstler vergeben.

Mit engagierten Streitern für investigativen Journalismus und Pressefreiheit wie Prof. Dirk Voorhoff (Universität Ghent) oder Henrik Kaufholz (SCOOP, Dänemark) sind gute Leute im Vorstand und ich bin gespannt, wie sich das Projekt entwickeln wird. Zu den Aktivisten gehört vor allem auch Stern-Journalist Hans-Ulrich Jörges. Doch wer für Pressefreiheit streitet, wird sich daran messen müssen, wie er selbst mit Kritik umgeht. Daher wage ich mal das Experiment und tue genau dies:

Wer eine NGO aufzieht, muss diese einerseits solide finanzieren, sich andererseits die Unabhängigkeit bewahren und sich gegen Vereinnahmung durch Dritte als resistent erweisen ...

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Europäisches Zentrum für Presse- und Medienfreiheit in Leipzig gegründet

Mehr als 30 Organisationen aus ganz Europa haben sich zur Initiative "European Centre for Press and Media Freedom (ECPMF)" zusammengeschlossen. Ziel ist, gemeinsam für die unabhängige Arbeit von Journalisten zu kämpfen. +++


L'intervento di Lutz Mükke, coordinatore ECPMF di Lipsia

Conferenza "Proteggere i giornalisti. Conoscere le verità scomode", Senato della Repubblica, 2 luglio 2015. Iniziativa di Ossigeno per l'Informazione e il Centro Europeo per la libertà di stampa di Lipsia (ECPMF)


26th Session, Side Event: Protecting Journalists , "Galina Arapova" , English

Galina Arapova: Director, Mass Media Defence Centre, Russia گالینا آراپوا، مدیر مرکز دفاع از رسانه های جمعی، روسیه


DER FEHLENDE PART: Reporter ohne Grenzen: Reporter ohne Grenzen? Aber mit Agenda! [125]

Daniele Ganser, Schweizer Historiker, über die „zweifelhafte politische Motivation internationaler Organisationen“ Wusste der russische Politiker Boris Nemzow mehr? Die Opposition in Russland behauptet unter Berufung auf einen zweifelhaften Bericht des getöteten Politikers, dass Russland den Bürgerkrieg in der Ukraine mittels Soldaten und Geld forcierte. RT-Moderatorin Anissa Naouai zerpflückt den auf sehr wackeligen Fakten beruhenden Bericht. Warum gerade jetzt? Mazedonien wird aktuell von Unruhen erschüttert. Hintergrund sind mutmaßliche „Terrorangriffe“ von Albanern, die ein „Großalbanien“ anstreben Mehr auf unserer Webseite: http://rtdeutsch.com Folge uns auf Facebook: https://www.facebook.com/rtdeutsch Folge uns auf Twitter: https://twitter.com/RT_Deutsch Folge uns auf Google+: https://plus.google.com/106894031455027715800/about RT Deutsch nimmt die Herausforderung an, die etablierte deutsche Medienlandschaft aufzurütteln und mit einer alternativen Berichterstattung etablierte Meinungen zu hinterfragen. Wir zeigen und schreiben das, was sonst verschwiegen oder weggeschnitten wird. RT - Der fehlende Part.


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