Namensänderung nach dem Transsexuellengesetz (TSG)

Viele Menschen werden im "falschen Geschlecht" geboren. Meist reift über Jahre hinweg der Entschluss in diesen Personen, auch die äußeren Merkmale dem "gefühlten" Geschlecht anzupassen. Grundsätzlich ist eine Geschlechtsänderung aus medizinischer Sicht nahezu ohne Probleme durchführbar. Rechtlich zieht eine solche Geschlechtsänderung allerdings nach sich, dass der Eintrag im Geburtenregister abzuändern ist. Auch der Vorname, der dem Geburtsgeschlecht entspricht, ist nach einer Geschlechtsumwandlung abzuändern. Nach dem sogenannten Transsexuellengesetz (TSG) erfolgt eine solche Vornamensänderung über das für den Wohnort zuständige Amtsgericht. Sollte sich der Betroffene dauerhaft im Ausland aufhalten, wäre für einen solchen Antrag das Amtsgericht Berlin-Schöneberg zuständig. Im Rahmen des Antrags ist darzulegen, dass eine Genital-OP bereits durchgeführt wurde oder angestrebt wird (in diesem Fall muss ein Vorabentscheid nach § 9 TSG zur Feststellung der Geschlechtszugehörigkeit beantragt werden). Darüber hinaus muss geschildert werden, wie sich das Zugehörigkeitsgefühl zum anderen Geschlecht entwickelt und welche Auswirkungen dies auf das Leben des Betroffenen hat ...Zum vollständigen Artikel

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