Der freigesprochene Grundschullehrer – und die endgültige Entfernung aus dem Dienst

Ein Grundschullehrer, der zwar vom Vorwurf des sexuellen Missbrauchs Schutzbefohlener freigesprochen worden ist, darf aus dem Dienst endgültig entfernt werden, wenn er zu Schülerinnen bei verschiedenen Gelegenheiten eine zu große körperliche Nähe hergestellt hat und dadurch das Vertrauensverhältnis zum Dienstherrn und zur Allgemeinheit gestört worden ist.

So hat das Thüringer Oberverwaltungsgericht in dem hier vorliegenden Fall der Berufung eines Beamten gegen seine vom Verwaltungsgericht Meiningen1 ausgesprochene Entfernung aus dem Dienst entschieden. Nachdem das Landgericht Erfurt den Grundschullehrer 20092 von dem Vorwurf des sexuellen Missbrauchs Schutzbefohlener freigesprochen hatte, nahm der Freistaat Thüringen daraufhin das zuvor eingeleitete – wegen des Strafverfahrens aber zunächst ausgesetzte – Disziplinarverfahren wieder auf ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK