Das Testamentsvollstreckerzeugnis

Der Nachweis des Amtes des Testamentsvollstreckers wird durch das Testamentsvollstreckerzeugnis geleistet. § 2368 BGB enthält eine Formulierung, die den Eindruck erweckt, dass der Antrag auf Erteilung des Testamentsvollstreckerzeugnisses in das Belieben des Testamentsvollstreckers gestellt ist. Dies trifft keinesfalls zu. Das Zeugnis ist unerlässliches Legitimationspapier, damit der Testamentsvollstrecker sein Amt und seine Befugnisse nachweisen kann. Der Antrag auf Erteilung des Zeugnisses muss gem. §§ 2368 Abs. 3, 2354, 2355 BGB die folgenden Angaben enthalten: Angabe über den Umfang der Befugnisse des Testamentsvollstreckers. Die Zeit des Todes des Erblassers. Die Verfügung von Todes wegen, mit der die Testamentsvollstreckung angeordnet wurde. Ob und welche weiteren Verfügungen von Todes wegen vorhanden sind. Ob ein Rechtsstreit über die Ernennung anhängig ist. Die Richtigkeit ist regelmäßig durch öffentliche Urkunden gem. § 2356 BGB nachzuweisen. Ferner ist eine Versicherung an Eides statt vor dem Gericht oder vor einem Notar über die Richtigkeit der Angaben erforderlich ...Zum vollständigen Artikel


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