VW Aktie und rechtliche Folgen der Manipulation

VW Aktie weiter im Sinkflug – In der Folge des Abgas-Skandals sackt die Volkswagen-Aktie auf ein Fünf-Jahres-Tief. Nach einem Bericht der Zeitung "Welt am Sonntag" sprach der zukünftige Aufsichtsratschef von VW sogar von einer "existenzbedrohenden Krise für den Konzern". So soll auch das Investitionsprogram von Volkswagen für die nächsten drei Jahre in Höhe von 100 Milliarden Euro überprüft werden.

Seit dem Bekanntwerden der Manipulation hat die VW-Aktie fast 50% an Wert verloren. Die Vorzugsaktie von VW stand am 05.10.2015 bei einem Kurs von 86,51 Euro. Die weitere Kursentwicklung ist für Anleger immer noch nicht absehbar.

Drohende Strafzahlungen belasten die VW-Aktie

Durch die Manipulations-Vorwürfe drohen dem Volkswagen Konzern auch erhebliche Schadensersatzforderungen von Aktionären und weitere rechtlichen Konsequenzen. So können sich Strafzahlungen in den USA auf zu 18 Milliarden Euro summieren. Strafen in Australien können umgerechnet 687.800 Euro für jedes Auto betragen, bei dem die Manipulationssoftware eingesetzt wurde.

Der Landkreis Harris County soll nach einem Bericht des ARD eine Klage gegen Volkswagen eingereicht haben, in der es um Verstöße gegen die Luftqualität geht. Da dort 6.000 Volkswagen-Diesel-PKWs verkauft wurden, drohen Schadensersatzforderungen von bis zu 89 Millionen EURO.

Neben der deutschen und amerikanischen Justiz ermitteln auch Behörden in Frankreich gegen VW ...

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