OECD/G20 BEPS-Projekt reformiert Besteuerung international tätiger Unternehmen grundlegend und global

von Philipp Kruse
Die OECD hat gestern die Ergebnisse ihres BEPS-Projektes publiziert, welches die Besteuerung international agierender Unternehmen umfassend und auf globaler Ebene reformiert. Das von der G20 in Auftrag gegebene Reformvorhaben unter wurde unter dem Namen OECD/G20 BEPS Project vorangetrieben und soll den nationalen Regierungen Lösungen in die Hand geben, um gewisse als schädlich erkannte Lücken in der länderübergreifenden Unternehmensbesteuerung zu schliessen. Ausschlaggebend für die Reform waren eine Reihe verpönter (aber noch weitgehend erlaubter) Steuerpraktiken international agierender Konzerne, welche gemäss OECD zu Steuerausfällen von jährlich rund USD 100 bis 240 Mrd. führen.

Die Reform geht sämtliche dieser unter dem Überbegriff Base Erosion and Profit Shifting (BEPS) bekannten schädlichen Steuerpraktiken mit einem Paket von rund 15 Hauptmassnahmen direkt an. Hauptziel ist es, die Gewinne international tätiger Konzerne dort zu besteuern, wo sie effektiv anfallen, also Gewinnverschiebungen und –Verkürzungen zu verhindern. Die wichtigsten Massnahmen wurden in Form zwingender Mindeststandards ausgestaltet, die übrigen in Form von Empfehlungen zuhanden der Mitgliedländer ...Zum vollständigen Artikel

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